...ein kleines Mädchen, dass trotz der Bemühungen seiner Grossmutter so gar nichts mit Handarbeiten am Hut hatte.
Das kleine Mädchen wurde gross, wurde erwachsen, ging durch harte und durch schöne Zeiten. Eines Tages wurde das kleine Mädchen, das inzwischen eine Frau geworden war, sehr krank.
In einer langen Zeit in einer Klinik war sie umgeben von lauter Frauen, die den ganzen Tag strickten. Und sie schienen dabei sehr glücklich zu sein. Die Frau dachte, dass es mit ihr niemals soweit kommen würde und lachte insgeheim über die Frauen, deren Verhalten ihr doch sehr altmodisch erschien.
Der Frau ging es wieder besser und sie konnte wieder nach Hause zu ihrem Mann und ihren Kindern. Die Frauen mit den Stricknadeln hatte sie bald vergessen. Sie begann, Bilder zu malen und es tat ihr gut.
Doch bald kam die Krankheit zurück und wieder saß sie zwischen den strickenden Frauen.
Ihre Krankheit hatte ihren Blick auf die Welt verändert und sie dachte sich, dass sie "es" ja auch einmal probieren konnte. Nur probieren, um zu verstehen, warum es den Frauen so wichtig war.
Und eines Tages saß sie mit einem Knäuel und Nadeln bei den Frauen und fragte zaghaft um Hilfe. Die freundlichen Frauen erklärten und halfen geduldig und schnell merkte sie, dass es auch ihr gut tat, mit den Nadeln zu klappern und zu sehen, wie der Schal immer länger wurde.
Es gefiel ihr so gut tat, dass sie gar nicht mehr aufhören konnte...ein zweiter Schal entstand und ein dritter...zwei Mützen...ein paar Socken und zum Schluß sogar ein Pullover.
Auch zuhause machte sie eine Zeit lang weiter, doch dann kam der Sommer und das Stricken geriet mehr und mehr in Vergessenheit.
Im nächsten Winter ging es wieder etwas schlechter und sie erinnerte sich. Und wieder half ihr die Handarbeit. Bald reichten ihr die Schals nicht mehr und sie probierte mit Begeisterung immer neue Dinge aus...
...und wenn Sie sehen wollen, was daraus geworden ist, dann sind Sie hier genau richtig.
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